top of page

Fragen und Antworten

Ich denke bereits positiv aber es hilft nicht. Warum?

Positives Denken wirkt oft nicht, weil unser Nervensystem noch im Stressmodus ist.

In diesem Zustand prüft unser Gehirn neue Gedanken kritisch und lehnt sie ab. Erst wenn der Körper in tiefe Entspannung kommt, können neue innere Haltungen wirklich aufgenommen werden.

Mir gehen während des Trainings tausend Gedanken durch den Kopf. Ich kann nicht abschalten. Was soll ich tun?

Das ist völlig normal und ein sehr häufiger Startpunkt. Autogenes Training bedeutet nicht, dass keine Gedanken mehr auftauchen dürfen. Gedanken sind ein natürlicher Teil unseres Geistes.

Im Training lernen wir, die Aufmerksamkeit sanft wieder zurück zur Übung zu bringen ohne Druck und Bewertung. Mit der Zeit entsteht Ruhe ganz von selbst. Abschalten ist kein Ziel, sondern ein Prozess.

Ich habe aktuell keine Beschwerden. Macht Autogenes Training trotzdem Sinn?

Ja sogar sehr.

Autogenes Training ist nicht nur eine Methode bei Beschwerden, sondern vor allem eine Präventions- und Selbstfürsorge-Methode.

Viele Menschen lernen es, um

  • Stress vorzubeugen

  • ihre Resilienz zu stärken

  • ihre Selbstregulation zu verbessern

  • mehr Gelassenheit im Alltag zu entwickeln

Es ist wie ein mentales Fitness-Training für das Nervensystem.

Kann Autogenes Training bei PMS oder Menstruations-beschwerden helfen?

Stress beeinflusst Hormone und Schmerzempfinden. Viele Frauen nutzen Autogenes Training, um Krämpfe, Spannung und emotionale Schwankungen besser zu regulieren.

Auch in den Wechseljahren kann das Autogene Training unterstützend wirken bei Schlafproblemen, Hitzewallungen und allgemeinem Stress und Stimmungsschwankungen.

Wird Autogenes Training von der Krankenkasse bezahlt?

Da ich mich derzeit im Registrierungsprozess befinde, können meine Leistungen momentan noch nicht über die Zusatzversicherung abgerechnet werden. Damit du trotzdem bereits jetzt von den positiven Effekten des Autogenen Trainings profitieren kannst, biete ich dir meine Sitzungen bis Juni 2026 zu speziellen Einführungskonditionen an.

 

Mein Ziel ist die Zertifizierung und Anerkennung durch die Registrierungsstellen ASCA und EMR. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, strebe ich die offizielle Krankenkassenanerkennung an.

 

Bitte beachte, dass Autogenes Training generell eine Leistung der Zusatzversicherung ist und nicht von der Grundversicherung übernommen wird.​

Wer sollte kein Autogenes Training machen?

Autogenes Training ist grundsätzlich sehr gut verträglich. In bestimmten Situationen sollte es jedoch nur nach Rücksprache mit Fachpersonen angewendet werden, zum Beispiel bei:

  • schweren Depressionen

  • Psychosen oder akuten Traumafolgestörungen

  • schweren Herz- oder neurologischen Erkrankungen

In den meisten Fällen kann Autogenes Training jedoch angepasst und sicher angewendet werden. Bei Unsicherheit lohnt sich ein persönliches Gespräch.

Kann ich mit Autogenem Training etwas Neues lernen zum Beispiel eine Sprache?

Autogenes Training ersetzt kein Lernen, kann es aber stark unterstützen. Durch Entspannung verbessern sich Konzentration, Aufnahmefähigkeit und Gedächtnisleistung.

Viele Menschen nutzen Autogenes Training, um

  • fokussierter zu lernen

  • Prüfungsstress zu reduzieren

  • sich besser zu erinnern

  • motivierter zu bleiben

Ein ruhiges Nervensystem lernt deutlich leichter.

Kann Autogenes Training Stress wirklich reduzieren?

Ja. Autogenes Training aktiviert den Parasympathikus – den Teil des Nervensystems, der für Ruhe, Regeneration und Heilung zuständig ist.

Dadurch sinken Stress, innere Unruhe und Anspannung spürbar.

Ab welchem Alter kann man Autogenes Training lernen?

Autogenes Training kann bereits mit Kindern ab etwa 7 Jahren spielerisch erlernt werden. Im Autogenen Training mit Kindern verwende ich sehr gerne auch kreative Elemente wie z.B. Knete und / oder Bilder. Gleichzeitig eignet sich Autogenes Training sehr gut für ältere Menschen.
Es gibt also keine Altersgrenze nach oben.

Entspannung ist in jedem Lebensabschnitt wertvoll.

Was ist der Unterschied zwischen Autogenem Training und Meditation?

Meditation zielt vor allem auf achtsames Wahrnehmen ab. Autogenes Training geht einen Schritt weiter: Es verbindet tiefe Entspannung mit gezielten inneren Impulsen und Suggestionen. Dadurch kann es sehr konkret bei Stress, Schlafproblemen oder Beschwerden eingesetzt werden.

bottom of page